Leckageortung

Gasförmige und flüssige Medien, die in Rohren transportiert werden, haben oft eine von der Umgebung abweichende Temperaturen, so z.B. Wasser in der Fußbodenheizung, der Kalt- bzw. Warmwasserzulauf zu den Entnahmestellen oder warmes Erdöl in einer unterirdischen Pipeline. Häufig gestaltet sich die Suche nach Leckagen an Fußbodenheizungen oder unter Putz verlegten Heizungs-, Kalt- und Warmwasserleitungen als sehr schwierig.
Kostenintensive Aufstemm- und Wiederherstellungsarbeiten sowie hohe Materialkosten erfordern, dass eine Leckstelle möglichst punktgenau lokalisiert wird.

Leckageortung - Abbildung 1

Abb.
Das Thermogramm ermöglicht die Visualisierung einer Fußbodenheizung. Zu klären war, in wie weit die Verlegung mit den Planungsvorgaben übereinstimmt.

 

Hier bietet die von uns eingesetzte Infrarot-Thermografie in Verbindung mit einer Gasspürtechnik ein sehr hilfreiches Instrument, auch wenn es darum geht, Kenntnis von der Leitungsverlegung zu gewinnen. Insbesondere für den Installationsbereich können die folgenden Aussagen gemacht werden:

  • Im Thermogramm sieht man die Heizschlangen bzw. -rohre in Boden oder Wand sofort und deutlich.
  • Die undichte Stelle verrät sich schnell durch einen warmen Spot oder durch einen detektierbaren Austritt von Tracergas.
  • Ist eine Fußbodenheizung schon lange undicht, zum Beispiel durch einen Sickerbruch, so verrät die Abkühlung durch die Nässe in der Wand die Schadenstelle.
  • Ältere Fußbodenheizungen sind nicht dicht gegen den Luftsauerstoff. Er diffundiert in die Heizkreise und sorgt per schleichender Korrosion für Verschlammung und Verstopfung, die im Themogramm erkennbar sind.

Die Kosten für eine thermografische Leckageortung werden fast immer von der Versicherung übernommen.