Infrarot-Thermografie

Es können berührungslose, bildgebende Temperaturmessungen zwischen -40°C und +1500°C als Dienstleistungen am Objekt durchgeführt, computergestützt ausgewertet, dokumentiert und archiviert werden.

Wir können generell bei Fragestellungen aus nahezu dem gesamten Umwelt- und Industriebereich für Sie tätig werden, insbesondere in den Bereichen Industrieanlagen, Elektrotechnik und Gebäudediagnostik.

Industrieanlagen

Haupteinsatzgebiete der Thermografie im industriellen Bereich sind die zustandsabhängige Instandhaltung sowie die Qualitätskontrolle. Der Einsatz der Infrarot-Thermografie im Bereich der zustandsabhängigen Instandhaltung als vorbeugende Inspektionsmaßnahme von Industrieanlagen und Einrichtungen, ermöglicht nicht nur kostengünstige Inspektionen, sondern bedeutet auch eine stark verbesserte Anlagensicherheit. Durch die frühzeitige Erkennung von thermischen Schadstellen können potentielle Fehlerursachen besser erkannt und schon im Vorfeld eines drohenden, unbeabsichtigten Anlagenstillstandes beseitigt werden. Die Thermografie unterstützt Sie bei:

  • Wärmeübertragungsfragen,
  • Feststellung von Temperaturverteilungen,
  • Prüfung auf Überhitzung bzw. Unterkühlung,
  • Verlaufsmessung von Abkühl- und Aufheizprozessen sowohl räumlich wie auch als Zeitreihe,
  • Sicherheitsprüfungen.
Infrarot-Thermografie - Industrieanlagen - Abbildung 1

Abb.
Im Rahmen einer sehr umfangreichen Untersuchung wurde dieses Thermogramm erstellt, das die Leitschaufelverstellung einer Gasturbine zeigt. Mit Hilfe der Thermografie wurde bei diesem Projekt die von den heißen Turbinenbauteilen ausgehende thermische Strahlung quantifiziert.

 

Elektrotechnik

In Hoch-, Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen dienen Untersuchungen mit Hilfe der Thermografie zur vorbeugenden Wartung.
Bauteile, die durch Defekte einer starken Erwärmung ausgesetzt sind, werden in absehbarer Zukunft ausfallen. Thermografische Untersuchungen erlauben die Inspektion einer kompletten Schaltanlage innerhalb kürzester Zeit. In Verbindung mit früheren Vergleichsuntersuchungen können Ausfallzeitpunkte durch Trendanalysen prognostiziert werden. Die Thermografie dient hierbei auch der vorbeugenden Materialerhaltung und dem vorbeugenden Brandschutz.

Infrarot-Thermografie - Elektrotechnik - Abbildung 2

Abb.
Routine Check einer elektrischen Schaltanlage.

 

Gebäudediagnostik

Die zunehmenden Anforderungen an das thermische Verhalten von Gebäuden erfordern Maßnahmen zur Beurteilung der Gebäudesubstanz, insbesondere im Hinblick auf die Energieeinsparverordnung. Thermografische Untersuchungen bieten hier ein Werkzeug um unzulässige Wärmeverluste aufzuzeigen. Unzureichende Wärmedämmung an Fassaden, Mauerwerken oder Dächern, undichte Türen, Fenster und Rolladengehäuse werden aufgespürt (siehe hierzu auch Blower-door Messung). Durch Früherkennung von Schwach- und Störstellen kann eine kostspielige Beeinträchtigung der Gebäudesubstanz vermieden werden. Die thermografische Gebäudediagnostik bezieht sich nicht nur auf Neubauten, sondern im starken Maße auch auf den Gebäudebestand. Neben älteren Wohngebäuden besitzen viele öffentliche Gebäude, wie z.B Schulen und Verwaltungsgebäude eine unzureichenden Wärmeschutz. Hier erfolgt mit Hilfe der Thermografie eine Begutachtung und Bewertung des Wärmeschutzes, so dass gezielte und somit kostengünstige Instandsetzungen ermöglicht werden.

Infrarot-Thermografie - Gebäudediagnostik - Abbildung 3

Abb.
Unter dem Fenster des Vorbaus sind Wärmeverluste erkennbar, die aus geringen Wandstärke des Bauteils und einer nicht entsprechenden Wärmedämmung resultieren. Das Aufbringen einer Wärmedämmung würde hier die Verluste erheblich reduzieren.